MainGospelTrain.
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Der MainGospelTrain gestaltet Friedenskonzert zur
Nacht der offenen Kirchen


Im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen in Aschaffenburg am 26.9.2026 gestaltete der MainGospelTrain in der Christuskirche ein eigens konzipiertes Friedenskonzert. Gospelmusik, gesprochene Texte, Bildprojektionen, Kerzenlicht und Momente der Stille verbanden sich zu einem musikalisch-spirituellen Weg durch Hoffnung, Widerstand und Versöhnung.

Das Friedenskonzert entstand nach einer Initiative von Ruschen Cetinköplü. Die historischen und aktuellen Friedensthemen wurden ihm und Annette Jäger für eine begleitende Text- und Bildpräsentation aufgearbeitet und mit den ausgewählten Gospelsongs verbunden. Chorleiter Florian Mehling übernahm die musikalische Leitung.
So entstand ein Konzertformat, das über eine klassische Abfolge von Liedern hinausging und Musik, Sprache, Bilder, Licht und Stille zu einem gemeinsamen Friedensimpuls verband.
Als Leitgedanke stand über dem Abend:
«Selig sind die Friedfertigen.»
Von der Kraft des Wortes zum Klang des Chores
Zu Beginn lag die Kirche im Dunkeln. Ein schmales Licht und die Worte aus dem Johannesevangelium eröffneten das Konzert:
«Im Anfang war das Wort.»
Die Einführung erinnerte daran, dass Worte Menschen verändern können. Sie können verletzen und trennen, aber auch Hoffnung wecken, verbinden und gesellschaftliche Entwicklungen anstoßen.
Mit dem einsetzenden Klavier und den ersten Stimmen des Chores begann eine Reise zu Menschen, die mit unterschiedlichen Mitteln für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung eintraten.
Mahatma Gandhi stand für die politische Kraft der Gewaltlosigkeit. Desmond Tutu verkörperte den Widerstand gegen die Apartheid und die spätere Suche nach Versöhnung. Dietrich Bonhoeffer erinnerte daran, dass Verantwortung auch persönliches Risiko bedeuten kann. Martin Luther King gab dem gewaltfreien Kampf gegen Rassentrennung und Unterdrückung eine Stimme, die bis heute nachwirkt.
Gospels wie „Freedom Is Coming“, „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, „We Shall Overcome“ und „This Little Light of Mine“ griffen diese Gedanken musikalisch auf. Historische Fotografien, Zitate und Projektionen machten die jeweiligen Zusammenhänge auch visuell sichtbar.
Frieden bleibt eine Aufgabe der Gegenwart
Ein weiterer Teil des Konzerts erinnerte an die Friedensgebete und Montagsdemonstrationen in der DDR. Kerzen, Gebete und das beharrliche Festhalten an der Gewaltlosigkeit zeigten, dass auch leise Zeichen gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können.
Mit der Entzündung der Pax-Christi-Friedenskerze und der Kerze der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Aschaffenburg erhielt dieser Gedanke ein sichtbares Symbol: Eine Flamme verliert nichts, wenn sie ihr Licht weitergibt.
Das Programm blieb jedoch nicht bei historischen Vorbildern stehen. Auch die Kriege und Konflikte der Gegenwart wurden einbezogen. Die Situation in der Ukraine sowie in Israel und Palästina führte zu schwierigen Fragen: Wie können Menschen geschützt werden, ohne die Spirale der Gewalt weiterzutreiben? Welche Möglichkeiten hat Gewaltlosigkeit angesichts militärischer Angriffe? Und wie kann Versöhnung entstehen, solange Wunden noch offen sind?
Das Friedenskonzert gab darauf bewusst keine einfachen Antworten. Es schuf einen Raum, in dem Musik, Bilder und Worte gemeinsam zum Nachdenken einluden.
Gospel als Ausdruck von Hoffnung
Zwischen stillen Passagen und rhythmischen Gospelsongs entstand in der Christuskirche eine besondere Dynamik. Das Publikum hörte zu, klatschte und ließ sich von der Musik bewegen.
Gerade darin zeigte sich die verbindende Kraft des Gospels: Viele einzelne Stimmen bilden einen gemeinsamen Klang, ohne ihre Eigenart zu verlieren. Gemeinschaft entsteht nicht durch Gleichförmigkeit, sondern durch aufmerksames Hören und das gemeinsame Tragen eines musikalischen Gedankens.
Mit „Total Praise“ und „We Shall Overcome“ führte der MainGospelTrain das Konzert zu seinem Abschluss. Zurück blieb keine fertige Friedensformel, sondern eine Einladung:
«Frieden beginnt nicht irgendwo. Frieden beginnt mit uns.»
Annette Jäger


Hier geht es zu unseren Youtube-Videos:

O holy night:

Christmas Dreaming:

Go tell it on the mountain:




Abendmusik unter dem Motto
„We are Gospel – Come Let Us Sing“
Standing Ovation für den Main-Gospel-Train


Sonntag, 19. Juli 2026
Zu Beginn unseres Konzerts in der Matthäuskirche übernahmen zunächst die Kirchenglocken das Wort. Sie läuteten und läuteten und schienen gar nicht mehr aufhören zu wollen. Während ihr Klang die Kirche erfüllte, saß unser Chorleiter Florian Mehling bereits am Klavier, der Chor hatte sich nach Stimmlagen aufgestellt und die Vorfreude war auf allen Seiten spürbar – bei uns Sängerinnen und Sängern ebenso wie bei den Besucherinnen und Besuchern der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche.
Nach der Begrüßung eröffneten wir das Konzert mit unserem Erkennungslied „The Gospel Train Is Coming“. Gleich danach folgte der Kanon „Sing, Sing, Sing“ – und der Funke sprang sofort auf das Publikum über.
Unsere Gospels und Spirituals brachten die ganze Bandbreite dieser besonderen Musik zum Klingen – mal mitreißend und voller Energie, mal ruhig und nachdenklich, immer aber rhythmisch, kraftvoll und berührend. Es sind Lieder, die von Gemeinschaft, Hoffnung und Lebensfreude erzählen – Musik, die nicht nur gehört, sondern vor allem gespürt werden will.
Die einzelnen Stücke wurden von verschiedenen Chormitgliedern angekündigt. Manche Moderationen nahmen Bezug auf biblische Texte, andere schlugen eine Brücke zu unserem heutigen Leben. So entstand ein abwechslungsreiches und stimmiges Konzertprogramm.
Das Publikum bedankte sich nach jedem Lied mit herzlichem Applaus. Ein besonders bewegender Moment entstand bei „This Little Light of Mine“: Eine Besucherin oder ein Besucher schaltete die Handylampe ein – und dieses kleine Licht begleitete das Lied bis zu seinem Ende. Ein stilles Zeichen dafür, wie Musik Menschen verbinden kann.
Zwischen den musikalischen Beiträgen bereicherten eine Lesung der Pfarrerin, das gemeinsame Vaterunser und der Segen den Abend und verliehen dem Konzert einen würdigen Rahmen.
Der lang anhaltende Applaus mündete schließlich in Standing Ovation. Das Publikum war so begeistert, dass es den Chor erst nach einer Zugabe verabschiedete.
Als wir nach dem Konzert „This Little Light of Mine“ ein letztes Mal sangen, wird mir vor allem eines in Erinnerung bleiben: das Bild der kleinen Handylampe. Vielleicht war es nur ein Licht auf einem Handy – vielleicht aber auch ein Symbol für das, was Gospelmusik bewirken kann. Sie bringt Menschen zum Mitsingen, zum Mitfühlen und manchmal auch dazu, selbst ein kleines Licht weiterzutragen.
Schöner hätte dieser Konzertabend für mich kaum enden können.

Autorin: Carla Kolb

Benefizkonzert in der MutterGottesPfarrkirche am 12. 10. 2025

Ein Wir im Jetzt - Benefizkonzert in der Muttergottespfarrei Aschaffenburg

Drei Formationen, ein Herzschlag.
Ein Kirchenraum, gefüllt mit Stimmen, Blasinstrumenten, nettem Publikum und einem guten Zweck.
Das Benefizkonzert am 12. Oktober in der Muttergottespfarrei Aschaffenburg war kein nachmittag wie jeder andere - es war Musik in Bewegung, Klang als Begegnung.
Ein Moment, der bleibt.
Hier der Bericht eines Geschehens, das noch nachklingt …
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Praices - Stimmen, die Licht tragen
Die kleine Gesangsfamilie Praices eröffnete den Abend mit einer Mischung aus feiner Harmonie und ehrlicher Leidenschaft.
Ihre Lieder klangen wie Gebete mit Rhythmus - schlicht, klar, herzlich.
Sie sangen, als wollten sie sagen: Lob ist keine Pflicht, sondern Freude.
Und genau das kam rüber.
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Brasette - zwei Seelen, ein Funke
Danach füllte das Duo Brasette die Kirche mit Schwung, Witz und Charme.
Bekannte Evergreens wurden neu geboren - nicht aus Nostalgie, sondern aus purer Lebenslust.
Man sah es in den Gesichtern, man hörte es in jedem Ton: Hier spielt Musik, die lebt, tanzt, atmet.
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Main Gospel Train - das Herz des Abends
Zum Abschluss nahm der Main Gospel Train das Publikum mit auf seine musikalische Reise - eine Zugfahrt durch Emotionen, getragen von Rhythmus, Gefühl und diesem unnachahmlichen Gospel-Spirit.
Unter der inspirierenden Leitung von Florian Mehling entfaltete sich ein Programm, das zwischen sanfter Anrührung und mitreißender Energie oszillierte.
Die Stimmen erhoben sich - kraftvoll, ehrlich, ganz im Jetzt.
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Und das Schöne: Es geht weiter!
Nach diesem strahlenden Abend darf man sich schon jetzt freuen:
Am 6. Dezember 2025 lädt der Main Gospel Train wieder in sein musikalisches Wohnzimmer ein - zur Swinging Christmas in der Christuskirche Aschaffenburg.
Ein Abend, der sicher wieder Wärme in die winterkalte Zeit bringt.
🎄 Save the Date - und bring dein Herz mit.
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Ein JETZT, das bleibt
Die Erlöse des Konzerts fließen in die Rumänienhilfe - und doch war das größte Geschenk immateriell:
Gemeinschaft. Klang. Verbundenheit.
Ein Abend, der zeigte, dass Musik mehr ist als Schall.
Sie ist Resonanz.
Sie ist Liebe in hörbarer Form.
Ein schönes Wir im Jetzt.

Autorin: Annette Jäger

Museumsnacht 2025


The Gospeltrain is coming



S(w)inging Christmas 07.12.2024

Der bisherige Chorleiter Heiko Fiedler beendet seine Tätigkeit

 

Verabschiedung durch Pfarrer Hauke Stichauer (links) und Kirchenmusikdirektor Christoph Emanuel Seitz (rechts) 
am 30. Januar 2024.

Rechts neben Heiko, der neue Chorleiter Florian Mehling.

Heiko`s Blick in den Rückspiegel:

Nach fünf schönen, intensiven und probereichen Jahren habe ich schweren Herzens den MainGospelTrain an den neuen Zugführer Florian Mehling abgegeben, um mich anderen Aspekten meines Lebens mehr widmen zu können.
Im Oktober 2018 habe ich den Chor mit ca. 15 SängerInnen übernommen und er ist mittlerweile auf ca. 35 Personen gewachsen - leider gibt es aber immer noch zu wenige Männerstimmen. Die Coronazeit haben wir mit Onlineproben, Proben im Schöntalpark und mit Masken im Bachsaal gut überstanden.
Als Dekanatschor ist der MGT auch etwas herumgekommen:
neben der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten haben wir viele erfolgreiche Konzerte gegeben, wie z.B. in der Museumsnacht und in der Nacht der offenen Kirchen. Nicht zu vergessen unsere "Swingin' Xmas" Weihnachtskonzerte bei restlos gefülltem Haus und die Auftritte in den Gemeinden St. Paulus und St. Matthäus.
Ein Highlight war sicher das Megakonzert mit dem Oasechor und den Bands der Christuskirche. An dieser Stelle herzlichen Dank an die anderen Formationen - es hat viel Spaß gemacht!
Bedanken möchte ich mich auch für eine rundum schöne Verabschiedung mit herzlichen Worten von Kantor Christoph Seitz, Pfarrer Hauke Stichauer und von vielen Chormitgliedern.
Mit Florian Mehling an der Spitze kommt der MGT sicher einen zusätzlichen Schritt weiter und ich freue mich, diesen tollen Chor in weiteren Konzerten hören zu dürfen - in Zukunft natürlich als Zuhörer...
Ich wünsche dem gesamten MainGospelTrain, dass er mit genauso viel Power und Emotion weiterfährt, dass er weitere, v.a. männliche Mitfahrer bekommt und dass er sich immer auf sicheren Gleisen bewegt.
Herzliche Grüße,
euer Heiko


Kirchenmusikdirektor Christoph Emanuel Seitz:  Dank an Heiko